Gruppenangebote

Borderline Trialog Kassel e.V.

1. Mittwoch im Monat 18h bis 20h, offene Gruppe
nicht während der hessischen Schulferien
Kiss, 34117 Kassel,  Treppenstr. 4


Angehörigengruppe

2. Mittwoch im Monat 18h - 20 Uhr, offene Gruppe
Kiss, 34117 Kassel,  Treppenstr. 4




Rabenmütter

2. Samstag im Monat 12 - 14 Uhr
KISS, Treppenstraße 4 in 34117 Kassel
Die Teilnahme ist nur nach Vorgespräch möglich



Borderline-Erfahrene: "Kaleidoskop"


4. Mittwoch im Monat  17 – 19 Uhr 
nicht während der hessischen Schulferien
KISS, Treppenstraße 4 in 34117 Kassel, 2.OG Elisabeth-Selbert-Raum
Die Teilnahme ist nur nach Vorgespräch möglich




Trainingsprogramm-für Angehörige , Partner und Ex-Partner

Mittwochs, 14täg. Rhythmus, 18 - 20 Uhr
Vitos Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Kassel
Konferenzraum 91, EG Wilhelmshöher Allee 345 A    34131 Kassel
Die Teilnahme ist nach Erstgespräch möglich




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Angehörigengruppe ICH-DU-WIR Erfahrungen bündeln

Eine Borderline Persönlichkeitsstrukttur zu begreifen, kann zur unüberwindbaren Aufgabe werden, an der auch so manch Angehöriger droht zu zerbrechen oder sogar sich selbst im Chaos der Gefühle zu verlieren. Die gute Nachricht: Verstehen und unterstützen ist nötig und möglich. Eltern, Partner, Geschwister, Verwandte, Freunde, Kollegen können einen erheblichen Teil zur eigenen Stabilisierung und der eines, von Borderline betroffenen Menschen beitragen. In dieser Gruppe liegt uns die dafür unverzichtbare Klarheit und Stabilität eines jeden Angehörigen am Herzen. Sein Denken, Fühlen und Handeln stehen im Mittelpunkt. Gemeinsam gehen wir der Frage nach: Wie finde ich eine Haltung, bei der ich Grenzen wahre, Verbindung lebe, ohne mich im Gefühls-Chaos zu verlieren?

Wer verstehen lernen und dabei echt sein will, ist herzlich willkommen.

Gruppenbegleitung: Bärbel Jung und Uwe Kreysing, Team des Borderline Trialog Kassel e.V.

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Neue Gruppe: Borderline-Erfahrene: "Kaleidoskop"

Wenn unsere Gefühle Achterbahn fahren, können wir nicht mehr klar denken. Im Zustand eines emotionalen Chaos erscheinen selbst einfachste Handlungsmöglichkeiten zu unüberwindbaren Herausforderungen zu werden. Das können wir ändern;

Die Übernahme von Verantwortung für das eigene Leben und das Erlernen eines wohlwollenden Umgangs mit sich und anderen macht es möglich die verschiedensten Facetten eines bunten Lebens aus erweiterten Perspektiven zu betrachten und dadurch die Chancen zu erkennen die Ihnen innewohnen.

Wir (das sind Laura, 32 und Marie, 34) wollen gemeinsam mit Euch einen Ort schaffen, an dem Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe stattfindet. Mit unserem Blick auf unsere unzähligen Farben und Formen von Möglichkeiten lassen wir das Schwere leichter, das Dunkle heller und das Graue bunter werden.

Jedem Kaleidoskop wohnt ein Zauber inne. In ihm unzählige Teilchen aller Arten, die sich wieder und wieder neu ordnen, sich anpassen, sich verändern. Wie das Leben selbst bietet es unzählige Möglichkeiten. Eine kleine Drehung genügt. Die einzige Gewissheit bleibt die stetige Veränderung.

HIER der Flyer zum Download.

Wann & wo:

Die Treffen finden am 4. Mittwoch im Monat (nicht während der hessischen Schulferien)

von 17 – 19 Uhr in den Räumen der KISS, Treppenstraße 4 in 34117 Kassel, 2.OG Elisabeth-Selbert-Raum) statt. 

Eine Teilnahme ist nur nach persönlichem Vorgespräch möglich.

Die Gruppe Kaleidoskop dient zum Austausch und zur Selbststärkung für Betroffenen und Erfahrene.

Kontakt unter:           Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder

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Tel. 0561- 57059831

 

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Rabenmütter…und solche die es werden wollen

Kinder beim „groß-werden“ zu begleiten ist eine wunderschöne Aufgabe.

Manchmal kann es auch eine belastende Verantwortung sein, gerade dann, wenn wir mit starken emotionalen Schwankungen, Nähe-Distanz-Konflikten, familiären Problemen, institutionellen Herausforderungen und Selbstzweifeln zu kämpfen haben. Steht man diesen Aufgaben dann auch noch allein(-erziehend) gegenüber wiegen sie gefühlt noch um einiges schwerer.

Als Mütter wollen wir nicht versagen, am liebsten keine Fehler machen und unseren Kindern alles bieten was sie brauchen (und oft noch mehr). Hinzu kommen der Anspruch an uns selbst und die eigenen Emotionen mit denen es umzugehen gilt.

So ist es oft schwer der „elterlichen Rolle“ gerecht zu werden.

Kennt ihr den Satz: „Eine gute Mutter sorgt zuerst für sich selbst?“

Mit dem Aufbau der Gruppe Rabenmütter möchte ich gemeinsam mit euch einen Ort schaffen an dem wir Erfahrungen austauschen und mit Hilfe verschiedener Elemente aus DBT (Dialektisch-Behaviorale-Therapie), GFK ( Gewaltfreie Kommunikation) und weiteren daran arbeiten, ein Stück Gelassenheit zu finden und eine Verantwortung für uns und unsere Kinder zu übernehmen, die sich unterstützend statt erdrückend anfühlt.

Mein Name ist Laura-Isabel, ich bin 31 Jahre alt und Mutter von 2 Kindern im Alter von 9 und einem Jahr. Ich habe Soziale Arbeit studiert und bin momentan in Elternzeit.

Die Gruppe Rabenmütter ist für Mütter gedacht, die eine Borderline-Thematik haben und deren Kinder im Alter zwischen 0 und 18 Jahren sind.

Interessiert?

Dann melde Dich unter:
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oder unter der Telefonnummer: 0561 570 598 31

Wir treffen uns am 4. Samstag im Monat von 12:00 bis 14:00 Uhr Nur mit Anmeldung und Vorgespräch!

Beginn ist am Samstag den 26. Januar 2019 (der Ort wird noch bekannt gegeben)

Die Gruppe dient zur Selbsthilfe und zum Austausch unter Betroffenen und ersetzt keine Therapie!

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Trainingsprogramm für Mitbetroffene von Borderline - Patientinnen und Patienten

Die Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie bietet Angehörigen von Borderline -Betroffenen ein umfangreiches alltagsnahes Trainingsprogramm (Psychoedukation) für den Umgang mit einer Borderline - Persönlichkeitsstörung. nach dem dialektisch - behavioralen Konzept (DBT ) von Prof. Bohus an.

Was ist Borderline?
Die Borderlinestörung (BPS) oder auch emotional instabile Persönlichkeitsstörung ist eine psychische Störung, die die Betroffenen selbst und deren soziales Umfeld häufig an die Grenzen der emotionalen Belastbarkeit führt.

Menschen mit BPS reagieren sensibler auf gefühlsmäßige Reize und lassen sich leichter von Gefühlen anstecken.
Emotionen sind stärker ausgeprägt und werden intensiver erlebt, was in alltäglichen Situationen zu Schwierigkeiten führen kann.

Menschen mit BPS erleben eine Unsicherheit bezüglich der eigenen Identität und Integrität. Oft besteht ein anhaltendes Gefühl innerer Leere, und anders zu sein als andere. Daraus ergeben sich Schwierigkeiten im Selbstbild und im Kontakt mit dem Umfeld.

Langfristige, Halt gebende Beziehungen können nur schlecht aufgebaut werden, so dass ein unterstützendes soziales Netzwerk oft nicht besteht.

Auf der Verhaltensebene kommt es bei über der Hälfte der Betroffenen zu selbstschädigendem Verhalten, dabei sind am auffälligsten die selbstzugefügten Schnittwunden. Aber auch übermäßiger Alkoholkonsum zur Spannungsreduktion, Drogenkonsum, Hochrisikoverhalten und Essstörungen gehören dazu.

Inhalte des Trainings
Eine psychische Erkrankung macht alle zu Betroffenen, lässt niemanden unberührt. Dieses Training befasst sich vor allem damit, wie Sie als Angehöriger Ihr Kind/ Partner/ Freundin/ Kollegen unterstützen können und dabei Ihre eigenen Grenzen wahren. Sie lernen die emotionale Herausforderung zu verstehen und den Umgang mit extremen Gefühlen und Verhalten.

Sie lernen wieder Ihr eigenes Leben in den Mittelpunkt zu stellen. Ein wichtiges Gut, um selbst gesund und stabil zu bleiben. Dies die Chance für den /die Betroffene zur Übernahme von notwendiger Eigenverantwortung für den Weg in einen selbstbestimmtes Leben.

Konzept
Das Konzept ist in Zusammenarbeit mit der Oberärztin unserer Borderline -Station, Frau Dr. Martine Micol-Grösch und Frau Bärbel Jung, Praxis für Emotions- und Beziehungsarbeit, Vorsitzende des Borderline Trialog Kassel e.V. gewachsen und speziell auf die Bedürfnisse der Angehörigen abgestimmt worden.


Weitere Informationen und Anmeldung

Praxis Bärbel Jung
Frau Bärbel Jung

Friedrich-Ebert-Straße 48 2.OG
34117 Kassel

Telefon: 0561 570 598 31
E-Mail: praxis(at)baerbeljung.de

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Trainingsprogramm für Mitbetroffene von Borderline - Patientinnen und Patienten


Trainingsprogramm für Mitbetroffene

von Borderline - Patientinnen und Patienten

Die Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie bietet Mitbetroffenen von Borderline -Betroffenen ein umfangreiches alltagsnahes Trainingsprogramm (Psychoedukation) für den Umgang mit einer Borderline – Persönlichkeitsstörung in Familie, Partnerschaft und Beruf nach dem dialektisch - behavioralen Konzept (DBT) von Prof. Bohus für Angehörige an.

Es sind acht gemeinsame Abende geplant.

Wann: Immer Dienstag, in 14täg. Rhythmus, von 17:30 bis 19:30 Uhr

Wo: Vitos Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Kassel
Konferenzraum 91, EG   Wilhelmshöher Allee 345A   34131 Kassel Telefon: Tel. 0561 -31 09 99- 0

Was ist Borderline?

Die Borderlinestörung (BPS) oder auch emotional instabile Persönlichkeitsstörung ist eine psychische Störung, die die Betroffenen selbst und deren soziales Umfeld häufig an die Grenzen der emotionalen Belastbarkeit führt.

Menschen mit BPS reagieren sensibler auf gefühlsmäßige Reize und lassen sich leichter von Gefühlen anstecken.

Emotionen sind stärker ausgeprägt und werden intensiver erlebt, was in alltäglichen Situationen zu Schwierigkeiten führen kann.

Menschen mit BPS erleben eine Unsicherheit bezüglich der eigenen Identität und Integrität. Oft besteht ein anhaltendes Gefühl innerer Leere, und anders zu sein als andere. Daraus ergeben sich Schwierigkeiten im Selbstbild und im Kontakt mit dem Umfeld.

Langfristige, Halt gebende Beziehungen können nur schlecht aufgebaut werden, so dass ein unterstützendes soziales Netzwerk oft nicht besteht.

Auf der Verhaltensebene kommt es bei über der Hälfte der Betroffenen zu selbstschädigendem Verhalten, dabei sind am auffälligsten die selbstzugefügten Schnittwunden. Aber auch übermäßiger Alkoholkonsum zur Spannungsreduktion, Drogenkonsum, Hochrisikoverhalten und Essstörungen gehören dazu.

Inhalte des Trainings

Eine psychische Erkrankung macht alle zu Betroffenen, lässt niemanden unberührt. Dieses Training befasst sich vor allem damit, wie Sie als Mitbetroffene Ihr Kind/Partner/Freundin/Kollegen unterstützen können und dabei Ihre eigenen Grenzen wahren. Sie lernen die emotionale Herausforderung zu verstehen und einen förderlichen Umgang mit extremen Gefühlen und Verhalten.

Sie lernen wieder Ihr eigenes Leben in den Mittelpunkt zu stellen. Ein wichtiges Gut, um selbst gesund und stabil zu bleiben. Dies die Chance für den /die Betroffene zur Übernahme von notwendiger Eigenverantwortung für den Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Konzept

Das Konzept ist in Zusammenarbeit mit der ehemaligen Oberärztin unserer Borderline -Station, Frau Dr. Martine Micol-Grösch und Frau Bärbel Jung, Praxis für Emotions- und Beziehungskompetenzen, Vorsitzende des Borderline Trialog Kassel e.V. gewachsen und speziell auf die Bedürfnisse der Mitbetroffenen abgestimmt worden.

Weitere Informationen und Anmeldung

Bärbel Jung, Praxis für Beziehungskompetenzen Friedrich-Ebert-Straße 48, 2.OG, 34117 KASSEL

Tel: 0561 570 598 30, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Borderline Trialog Kassel e. V.

 

„Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort, dort begegnen wir uns"                 


„Es gehört zu unseren Möglichkeiten, an uns zu zweifeln und dabei auch zu verzweifeln, über uns hinaus zu denken und uns dabei auch zu verlieren. Dauert dieser Zustand an, sprechen wir von einem psychisch kranken Menschen. Dieser Mensch ist bei der Lösung seiner Lebensprobleme in eine Sackgasse geraten. Diese Sackgasse nennen wir Krankheit, Kränkung, Störung, Leiden oder Abweichung. Sie sind grundsätzlich allgemein menschliche Möglichkeiten; d. h., sie sind für uns alle unter bestimmten Bedingungen Ausdrucksform der Situation ‚So geht es nicht weiter‘: Daher sind sie grundsätzlich uns allen innerlich zugänglich.“ (Prof. Dr. Thomas Bock u. Prof. Dr. med. Klaus Dörner, 1997)

„Menschlich aber bedeutet die Feststellung des Wesens eines Menschen eine Erledigung, die bei näherer Besinnung beleidigend ist und die Kommunikation abbricht.“ [Karl Jaspers, 1913, Psychologe und Philosoph (1883-1969)]

Ein Impuls für die, die Diagnosen stellen. Sei dir bewusst, sieh, was du tust, wenn Du Persönlichkeiten klassifizierst und feststellst, Du maßt Dir etwas an, was letztlich nicht geht und die Kommunikation abbricht.

Wie ist Trialog gedacht:
Im Trialog begegnen sich Borderline-Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer jenseits festgelegter Rollen und definierter Abhängigkeiten auf neutralem Boden und auf Augenhöhe. Soziale Distanzen werden reduziert, das Anderssein von Menschen und die Verschiedenheit von Lebensentwürfen werden anerkannt und Sensibilität im Umgang mit sich selbst wird gefördert. Da der Trialog zudem weder unter Lösungs- noch unter Leistungsdruck steht, öffnet er einen zeitlich begrenzten Raum für echte zwischen-menschliche Begegnungen. So werden Handlungsmuster für einen gelingenden Beziehungsaufbau quasi unter Laborbedingungen erlebbar. Da die unterschiedlichen Positionen sich nicht rechtfertigen müssen, können sie gegenseitig angstfrei dargestellt und aufgenommen werden. Wenn fremde Positionen die eigenen nicht verdrängen wollen, können sie zum Impuls werden, das eigene Menschenbild und Krankheitsverständnis weiterzuentwickeln.

Sich auf Augenhöhe als ernst zu nehmende Menschen, als Experten in eigener Sache und als Experten durch Ausbildung und Beruf zu begegnen, bedeutet nicht, die Hilfsbedürftigkeit des Erkrankten, die Arbeitsdichte der Professionellen oder die Verzweiflung der Angehörigen zu leugnen. Je mehr es uns jedoch gelingt, die wechselseitigen Vorurteile aufzuarbeiten, desto eher wachsen auch die Chancen, die öffentlichen Zerrbilder zu verändern. Diese Antistigma-Arbeit leistet der Trialog über viele Ebenen: Treffen, Vernetzungen, Öffentlichkeitsarbeit … Der Trialog will eine wertschätzende Handlungskultur leben, in der alle Beteiligten bereit sind, einen Perspektivwechsel vorzunehmen und einen offenen Diskurs zu führen. 

„Ich glaube daran dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung.“ [Virginia Satir (1916-1988), Pionierin der Familientherapie]

In diesem Sinne heißen wir alle Menschen bei uns willkommen.
Gruppenbegleitung: Bärbel Jung, Vorsitzende des Borderline Trialog Kassel e.V.

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