Was ist eine Borderline-Störung?

Bei der Borderline-Störung handelt es sich um ein komplexes Syndrom, bei welchem tief greifende Störungen der Emotionsregulation, des Selbstbildes und der zwischenmenschlichen Interaktion zusammen wirken. Die Störung beginnt meist in der mittleren Adoleszenz. In vielen Fällen bessert sich die Symptomatik im Laufe der Jahre. Risikofaktoren für Chronifizierung sind zusätzlicher Drogen- und Alkoholabusus, das Vorliegen einer Posttraumatischen Stresserkrankung und hohe soziale Ängstlichkeit.

Die meisten Patienten berichten über Zustände rasch einschießender, äußerst unangenehmer Anspannung, die dann mittels Selbstverletzungen, Essanfälle, Drogen, Alkohol oder Hochrisiko-Verhalten vorübergehend beendet werden.

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